Flash ist derzeit wohl eine der meistgenutzten Webapplikationen. Die Flash-Funktionalität basiert auf Vektordaten, die an den Browser übermittelt werden - aus diesen Daten erzeugt wiederum das Flash-Plug-in die (animierten) Objekte. Die übermittelten Angaben definieren dabei die Form sowie die Füllfarbe in Kombination mit den X- und Y- Koordinaten zur Positionierung der Objekte auf dem Bildschirm.
Webdesigner greifen in der Regel auf Macromedias gleichnamiges Programm Flash zurück, das inzwischen in der fünften Version verfügbar ist: erst über das neue Plug-in können Sie Flash-5-spezifische Inhalte anzeigen. Inzwischen gibt es zudem zahlreiche Drittanbieter von Software wie Corel oder Adobe, deren Programme jedoch nicht so umfangreiche Flash-Animationen erzeugen können. Mit Flash entstehen schnell interaktive Menüs, Präsentationen und Webanimationen.
Der Benutzer kann dabei interaktiv in den Ablauf der Flash-Animation eingreifen, wenn der Programmierer dies vorsieht. Besonders zwei Einsatzbereiche haben zunehmend Verbreitung gefunden. Dies sind zum einen Navigationsmenüs, die aufklappen, sobald die einzelnen Menüpunkte mit der Maus überfahren werden. Zum anderen sind es Online-Produktpräsentationen, so genannte Guided Tours. Die wichtigsten Neuerungen bei Flash sind wohl die Unterstützung von Videos und das dynamische Nachladen von Bildern und Sounds.
Hinweis: Nach der Installation müssen sie den Internet Explorer evtl. neu Starten, damit Flash ausgeführt wird.